Metropolmarathon 2014

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Jetzt lief es rund, es lief sogar richtig rund. Naja zumindest ein bis zwei Kilometer, dann bekam ich Magenkrämpfe und ich konzentrierte mich einzig und allein darauf, nicht meinen gesamten Mageninhalt auf der Strecke zu verteilen.

Laufshirt Metropolmarathon 2014
Was für ein Lauf. Ich habe meine Zeit vom letzten Jahr um fast 30 Minuten unterboten und meine Bestzeit sogar um 17 Minuten verbessert. Leicht war das aber nicht, denn während des Laufs liefs überhaupt nicht.

Bei der Startaufstellung stand ich auf einmal ziemlich nah an den Zugläufer. Auf dem Luftballon des Zugläufers stand 2:00. Nachdem ich ja in Schottland vor 2 Wochen krankheitsbedingt nicht am Halbmarathon teilnehmen konnte, bin ich ja quasi noch frisch – meinte ich. Also könnte ich ja einfach mal den Ballon folgen.

Gut, ja – ich war frisch, hatte aber eigentlich ausser ausgedehnten Wanderungen seit 3 Wochen kein wirkliches Training absolviert. Durch den immer noch leichten Schottland-Schnupfen war meine Atmung auch suboptimal. Es kam was kommen musste. Ich war die ersten 3 Kilometer zu schnell unterwegs. Atemprobleme, Seitenstechen … jeder Schritt wurde zu qual.

Ich versuchte dann halbwegs ins Rennen zu kommen. Den 2:00-Luftballon lies ich ziehen. Eigentlich war ich bereits fix und fertig. Bei Kilometer 7 gabs es bei den Getränken dann auch Cola zur Auswahl. Meine Rettung … Coffein und Zucker … genial. Jetzt lief es rund, es lief sogar richtig rund. Naja zumindest ein bis zwei Kilometer, dann bekam ich Magenkrämpfe und ich konzentrierte mich einzig und allein darauf, nicht meinen gesamten Mageninhalt auf der Strecke zu verteilen.

So lief ich dann und fand auch wirklich irgendwie langsam ins Rennen. Ab Kilometer 13 löste dann eine Stück Banane wieder ganz üble Magenkrämpfe aus. Außerdem fing das Schienbein an zu Schmerzen. Bergab konnte ich nur noch gehen. Was war nur los mit mir?

Meine Pace lag aber immer noch in einem Bereich, wo eine Zielzeit unter 2:15 realistisch war. Also durchbeißen! Im Ziel war ich dann tatsächlich nach 2:12:38 und ich war soo unbeschreiblich glücklich.  :hurra:

Heute, zwei Tage nach dem Halbmarathon schmerzt immer noch mein Schienbein links, beide Waden und der Oberschenkel rechts. Aber das war es wert und wie heißt doch so schön:

Der Schmerz vergeht, aber der Stolz bleibt.

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