Muggendorf Höhlentour

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Weiter ging dann unsere Tour über die Kuchenmühle zu einem kleinen märchenhaften Zauberwald. Von diesem Zauberwald ging es dann weiter auf das sagenumwobene Quakenschloss.

Zauberwald

Tourbeschreibung

Fledermausschutzzeit und Schutz der Höhle

Eines vorweg, weil es sehr wichtig ist: Alle unsere Feldermausarten in Deutschland gehören leider zu den bedrohten Tieren. Daher ist auf sie auch besonders aufzupassen. In den Wintermonaten vom 1. Oktober bis zum 31. März ist es daher ein absolutes NoGo und auch gesetzlich Verboten Höhlen und unterirdische Räume, die als Winterquartier von Feldermäusen dienen, aufzusuchen! (Wer es nachlesen möchte § 39, Abs 6 Bundesnaturschutzgesetz).Auch Höhlen sollte man so verlassen, wie man sie vorgefunden hat. Bei unberührten Höhlen sollte man unbedingt Handschuhe tragen. Tropfsteine brauchen Jahrtausende um zu wachsen und berührt man sie mit der bloßen Hand gehen sie kaputt und können nicht mehr weiter wachsen. Ich glaub ich brauch hier nicht erwähnen, dass man erst recht keine Steine abbricht – es hat tausende Jahre gedauert bis sie entstanden sind.

Rosenmüllerhöhle

Bildschirmfoto 2014-08-04 um 18.26.10

Vom Startpunkt Muggendorf aus ging unsere Tour als erstes zur Rosenmüllerhöhle. Die Rosenmüllerhöhle war von 1836 bis 1960 eine Showhöhle und ist heute aber frei zugänglich. Die Höhle ist 112 Meter lang und der Hauptraum hat eine Höhe von 16m. Das Geländer ist völlig verrostet und bietet keinen Schutz mehr, also langsam und mit sicheren Schritt die Höhle erkunden.

Sage vom Quakenschloss

Bildschirmfoto 2014-08-04 um 18.44.32

Weiter ging dann unsere Tour über die Kuchenmühle zu einem kleinen märchenhaften Zauberwald. Von diesem Zauberwald ging es dann weiter auf das sagenumwobene Quakenschloss. Links vom Schloß kommt man zu einen wunderschönen Aussichtspunkt. Rechts dann zum Quackenschloss.

Einst jagte ein junger Jäger im Wiesenttal einen Hirsch, der plötzlich vor seinen Augen verschwand. Da sah er vor sich ein in den Felsen führendes Tor. Zwerge standen dort und luden ihn ein, ihnen zu folgen. Er kam in einen prachtvollen Saal, in dem auf einem goldenen Thron eine liebliche Fee saß, die ihn sich an ihre Seite setzen ließ. Dem Jäger gefiel es in dieser Pracht. Die Fee hatte den Plan ihn nach einiger Zeit zu ihrem Gemahl zu erheben. Doch der Jäger erinnerte sich seiner Liebsten, die er auf der Erde zurückgelassen hatte und der weiten Wälder und bat um seine Entlassung aus dem Zauberpalast. Die Folgen dieses Wunsches waren entsetzlich.
Die Fee sank tot nieder, der Palast stürzte in sich zusammen und den Jäger fand man tot am Fuß des Quakenschloßes.

(Quelle: Schautafel, Ausführliche Fassungen: Sagen, Legenden und Geschichten aus der Fränkischen Schweiz)

Oswaldhöhle

Oswaldhöhle

Zum Abschluss der Tour ging es dann noch durch die Oswaldhöhle. Die Oswaldhöhle ist eine 65 Meter lange Durchgangshöhle. Hier heißt es an manchen Stellen Kopf einziehen, sonst kann es Beulen geben. Die Oswaldhöhle ist auch wieder freizugänglich.

GPS-Daten

GPX-Datei downloaden

YouTube

Während der Tour habe ich fleißig gefilmt. Zum Glück, denn es war nicht nur eine umwerfende Kulisse, sondern ich war mit einem echt lustigen Haufen unterwegs. So ist daraus ein witzig kurzweiliges Video entstanden. Vielen Dank an die Hauptdarsteller Andy, Flo und Stefan, die mich einen ganzen Tag mit Kamera und frechen Kommentaren ertragen durften.

Hier gehts zum Video …

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