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Tour auf den Hohen Fricken

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Der Ausblick war aber die Ganze Zeit einfach … Wow! Wir hatten immer einen klaren Blick auf die Zugspitze. Vom Gipfel aus konnte man fast bis nach München schauen.

Schild zum Hohen Fricken

Am Sonntag passte seit Wochen endlich mal wieder das Wetter, um eine wunderschöne Tour in die Voralpenregion zu unternehmen. Das Ziel stand schon längere Zeit fest: der Hohe Fricken. Vorbei an den Kuhfluchtwasserfällen. Der Hohe Fricken sollte mit seinen 1940 Meter ein echter Leistungsmesser werden: Wie fit sind wir so fürs Gebirge?

Morgens früh um 6 Uhr ging es mit meinem Kumpel Andy also ab auf die Autobahn Richtung Süden. Schon auf der Hinfahrt kam beste Laune auf, denn das Wetter war schlichtweg herrlich. Sonne – blauer Himmel – ein paar kleine Wolken.

Kuhflucht WasserfälleAm Anfang der Tour ging es nicht direkt hoch Richtung Gipfel des Hohen Fricken, sondern durch einen kleinen verträumten Lernwald Richtung Kuhfluchtwasserfälle. Die sind schon ein spannendes Naturschauspiel. Die Naturgewalt die in dem Wasser steckt kann man an der ehemaligen Brücke erkennen, die von dem Wasser zerstört wurde. Der Stahlträger der alten Brücke liegt völlig verbogen im Wasser unterhalb der neuen Brücke.

Nach den Wasserfällen geht es über die neue Brücke dann einfach nur noch steil nach oben – brutal nach oben. Meter für Meter. Insgesamt 1280 davon, bis auf den Gipfel des Hohen Frickens. Schnell ging es dann auch ans eingemachte. Es fühlte sich an wie 6 Stunden Treppensteigen.

Ich hatten ziemlich schnell die Erkenntnis, dass ich eindeutig mehr ‚echte‘ Bergwanderungen unternehmen muss, damit ich mich bei so Anstiegen wohl fühle. Unsere fränkische Schweiz, so schön sie auch ist, besteht halt doch leider nur aus ‚Hügel‘. Für den Weg zum Gipfel sollte man eigentlich 4 Stunden brauchen, wir waren 6 Stunden unterwegs. Ein letzter kleiner Anstieg war dann auch noch völlig vom Regen der letzten Tage aufgeweicht. Mein guter Wanderstock aus Schottland rettete mich zwar davor mir eine Schlammpackung ins Gesicht auf zu tragen, hat die Aktion selbst aber nur völlig verbogen überstanden.

Ausblick vom Hohen Fricken

Der Ausblick war aber die Ganze Zeit einfach … Wow! Wir hatten immer einen klaren Blick auf die Zugspitze. Vom Gipfel  aus konnte man fast bis nach München schauen. Zumindest Walchensee, Kochelsee und am Horizont den Starnberger See lagen klar und deutlich zu unseren Füßen. Ehrlich für diese Aussicht würde ich die Strapazen sofort wieder in Kauf nehmen.

Dann ging es wieder relativ steil den Berg runter zur Esterbergalm, wo wir uns dann nochmals etwas ausgeruht und gestärkt haben.  Die Alm ist einen Besuch wert, nette Leute und alles sehr sauber.

Die Tour sollte ein Leistungsmesser sein und sie war ein Leistungsmesser. Mitgenommen habe ich diese traumhaften Ausblicke und viel wichtige Erfahrungen für die nächsten Touren. Es gilt einiges zu optimieren: z.B. Verpflegung, Ausrüstung und die eigene Fitness.

GPX-Datei zum Nachwandern downloaden.

volle Distanz: 15674 m
Maximale Höhe: 1934 m
Minimale Höhe: 676 m
Gesamtanstieg: 1367 m

Natürlich gibt es auch wieder ein Video zu Tour. Einen kleinen Trailer könnt ihr euch hier ansehen.

Das Ganze Video findest du hier:
http://youtu.be/CcMFqRTGndI

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