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Tour zum Osterfelderkopf

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Der Hütten wird sagte uns ziemlich klar, dass wir das vergessen können. Der Weg besteht aus Eis und Neuschnee, eine rutschige Mischung, ohne Steigeiesen hätte man da keine Chance. Außerdem besteht ab der Rinderscharte Lawinengefahr.
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Letztens Wochenende ging es wieder auf eine Wandertour. Geplant war eigentlich von Hammersbach hoch auf den Höllentalkopf und dann ein Abstieg über die Rinderscharte durch die Höllentalklamm. Aber es kam ganz anders…Um 5.30 ging es los von Fürth nach Hammersbach, kurz nach Beginn der Wanderung mussten wir, Andy und ich, feststellen dass die GPS-Datei die ich wir aus dem Internet geladen haben, nicht ganz sauber war. Der Weg den das GPS anzeigte endete nämlich abrupt. Anstelle nochmal zurück zu gehen und nach den Wegmarkierungen zu suchen, haben wir uns entschlossen, einfach quer Feld ein zu gehen. Wir überquerten dabei einen Bach, den wir bereits vor einer Stunde weiter unten am Berg gekreuzt haben. Wir haben also eine Stunde einen Umweg durch wirklich unwegsames Gelände gemacht. Kurz vor dem Weg haben wir dann erstmal eine gemütliche Pause gemacht.

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Der Rest der Tour verlief dann erstmal reibungslos. Kurz nachdem Kreuzeck sind wir wieder etwas vom Weg abgekommen, diesmal aber, weil der Weg vor lauter Schnee gar nicht zu sehen war. Zum Glück, denn wir kamen durch diesen Fehler an der Hochalm vorbei. In dieser kehrten wir aufgrund der aufgezogen Regenwolken erst einmal auf ein Radlermaß und Schnitzel ein.

Andy unterhielt sich später noch mit dem Hüttenwirt und erzählte ihm von unseren weiteren Vorhaben. Hoch auf den Osterfelderkopf und dann weiter Richtung Höllentalkopf. Der Hütten wird sagte uns ziemlich klar, dass wir das vergessen können. Der Weg besteht aus Eis und Neuschnee, eine rutschige Mischung, ohne Steigeisen hätte man da keine Chance.  Außerdem besteht ab der Rinderscharte Lawinengefahr. Eigentlich ungewöhnlich Ende Mai, aber das Wetter hat hier etwas verrückt gespielt.

Wenn einem ein Hüttenwirt sagt, lasst das mal besser, dann sollten man darauf hören, darüber war Andy und ich uns sofort einig. Wir sind also  weiter auf den Osterfelderkopf und dann zurück zum Kreuzeck. Dort wollten wir eigentlich die Seilbahn zurück nehmen, aber die führ bereits nicht mehr.

Wir haben dann nach einer kurzen Kaffeepause zu Fuß zurück den Weg nach Hammerbach genommen, auf den Weg welchen wir eigentlich schon nach oben nehmen sollten.

Die Tour hat trotzdem richtig viel Spaß gemacht und das Wettersteingebirge war wieder beeindruckend. Aber wir haben auch viel gelernt:

Das wir uns über das Bergwetter informieren gehört zur Routine, aber wir werden demnächst auch vorher genauer recherchieren, ob alle geplanten Wege passierbar sind. Außerdem werden wir keine fremden GPS Dateien aus dem Internet mehr benutzen. Der Deutsche Alpenverein bietet auf der Webseite http://www.alpenvereinaktiv.com einen Tourplaner, den werden wir beim nächsten Mal ausprobieren werden.

Wer die spannende Tour miterleben möchte, kann sich gerne unser Youtube Video ansehen:

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