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Bad Reichenhall und gekraxle auf den Hochstaufen

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Was wir nicht gelesen haben: „Gewisse Kletterfestigkeit, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie Wegfindung für die besten Auf- und Abstiegsmöglichkeit trotz GPS muss vorausgesetzt sein.“

HochstaufenMein ersten Sommerurlaubstage begannen gleich mal mit einen Kurztrip nach Bad Reichenhall. Ein bester Freund war dort und zu Kur  und ein Campingplatz in der Nähe war schnell gefunden. Am nächsten Tag nach meiner Ankunft wollten wir das gute Wetter gleich für eine Wandertour nutzen.

Da uns spontan nichts einfiel haben wir bei ein paar Bier und Touren von der Alpenvereins App angesehen. Ins Auge viel uns die Tour Hochstaufen-Rundtour, Goldkopf und Steinerne Jäger. Schwierigkeitsgrad war mittel angegeben. Viel weiter haben wir auch nicht gelesen, schließlich handelte es sich um eine TOP ausgzeichnete Wanderung.

Was wir nicht gelesen haben: „Gewisse Kletterfestigkeit, absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, sowie Wegfindung für die besten Auf- und Abstiegsmöglichkeit trotz GPS muss vorausgesetzt sein.“ Eine lockere Wanderung ist es also nicht geworden. Der Steinere Jäger entpuppte sich auf den Schildern dann auch schnell als ‚Schwarz‘ gekennzeichneter Jägersteig. Ein Klettersteig-Set hatten wir natürlich nicht dabei und es hätte uns auch nichts geholfen, denn ein Sicherungsseil war nicht vorhanden.

Die Wanderung entpuppte sich schnell zu einer ausgedehnten Kletterpartie. Das hat zwar echt Spaß gemacht, aber mit einem großen Treckingrucksack auf dem Rücken, auch eine harte Probe für den Gleichgewichtssinn. Jägersteig

Der Spaß nahm dann aber beim Abstieg, wieder eine schwarze Route, sein Ende. Es musste wieder geklettert werden. Runter macht so etwas dann nicht mehr soviel Spaß. Außerdem waren die Wegmarkierungen von oben nicht sichtbar. Man wusste immer erst nachher, ob man richtig gegangen ist. Spätesten nach ein paar wirklich rutschigen Geröllfeldern die wir queren mußten, waren wir echt genervt vom Abstieg.

HochstaufenDie nächsten Tage hieß es daher gediegen anzugehen. Relaxen in der wunderschönen Rubertus-Therme und ein Busausflug zum Kehlsteinhaus. Der Rundweg oben am Kehlsteinhaus hat uns zwar gereizt, aber aufgrund unpassenden Schuhwerk und den Spaß am Hochstaufen, haben wir lieber verzichtet.

Auf den Hochstaufen würde ich jederzeit wieder hochklettern, das war schon ein echtes Vergnügen, zurück ins Tal würde ich aber definitiv eine leichtere Route wählen.

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