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Monte Altissimo di Nago

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Monte Altissimo di Nago – Einer bedeutendsten Schauplätzen des Ersten Weltkrieges

Letztes Jahr starteten wir unsere Gardasee-Woche mit unserer Monte Baldo Überschreitung am Monte Grande und stiegen von dort aus über den Grat bis und auf den Cima Valdritta, danach folgten die Klettersteige:
Via dell’Amicizia – Die Leiterschlacht
Cima Rocca – Die Zeitreise

Bei unser Ankunft dieses Jahr am Gardasee genossen wir nach dem Errichten unser “Basis-Lagers” einen ruhigen Abend am See, natürlich waren wir vorbereitet und hatten einige Topos und Unterlagen über Klettersteige der Region dabei, als jedoch unser Blick so über den Monte-Baldo-Bergrücken schweifte, lockte uns der Monte Altissimo mit seiner schroffen Seeseite. Schon letztes Jahr hatten wir ihm vom Campingplatz aus bewundert.

Nach kurzen Recherche im Internet entdeckten wir eine Tour, welche uns einen sensationellen Ausblick vom Gipfel und ein Blütenmeer an den Bergwiesen beim Abstieg versprach. Da der Monte Altissimo mit seinen 2078 m einer der höchsten Gipfel des Monte-Baldo-Bergmassivs ist, musste er also mit in unser Gipfelbuch um das Vorhaben alle Gipfel des Monte-Baldos zu besteigen zu vervollständigen.

Von Prati di Nago aus, starteten wir unseren Aufstieg auf den Gipfel, welcher im Ersten Weltkrieges wohl einer bedeutendsten Schauplätzen in Norditalien war.

Bereits beim Aufstieg hatten wir einen sensationellen Blick auf den nördlichen Gardasee, Riva del Garda und Torbole. Auf der anderen Seeseite am Cima Rocca und Cima SAT sowie dem Cima Valdes nahe Riva tobten wir uns ja bereits 2017 aus und besichtigten auf den Felsen gebaute und in den Felsen geschlagene bauliche Mahnmale des Ersten Weltkrieges in Form von Bunkern, Tunnel und Schützengräben.

Angekommen auf dem Gipfel eines doch sehr touristisch geprägten Berges, mit der Hütte Rifugio Altissimo Damiano Chiesa (2059 m) knapp unterhalb des Gipfels, bot sich uns ein atemberaubender Blick auf den weiterführenden Monte-Baldo-Bergrücken mit dem Cima Valdritta und den südlichen Gardasee. Aufgrund des diesigen Wetters verschwamm das südliche Ufer des Sees mit dem Himmel, so dass die Szenerie eher an einen Blick auf einen norwegischen Fjord, welcher in den Ozean mündet, erinnerte.

Bevor uns unser Abstieg über blühende Wiesen wieder gen Tal führen sollte besichtigten wir noch die Überbleibsel der Geschützstellungen und Schützengräben nördlich des Gipfels. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, dem sogenannten Gebirgskrieg von 1915 bis 1918, besetzten die italienischen Truppen sehr rasch die wichtigsten Gipfel in der nördlichen Monte-Baldo-Region um so einen Überblick und damit verbunden einen Vorteil gegenüber feindlichen Truppen zu erhalten.

Ihr wollte die ganze Tour live miterleben, dann schaut doch unser Video:

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