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Wandern, Bergsteigen und Klettern…

4. November 2017
von Alex
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Klassiker: Herzogstand der Münchner Hausberg

Fast 74 km entfernt von München liegt der Münchner ihr Hausberg, der Herzogstand. Der Herzogstand liegt wunderschön zwischen Walchensee und Kochelsee. Ich kann die Münchner verstehen, warum sie soweit fahren. Das Panorama ist herrlich.

Der Wetterbericht sagte Kaiserwetter und das mitten im November. Klar auf den 2.000 liegt schon Schnee, aber in den Voralpen konnten wir tatsächlich noch im T-Shirt gehen. Die Sonne ist in den Bergen immer kräftiger. Auf über 1700m liegt der Herzogstand, der auch per Seilbahn zu erreichen ist. Von dem Gipfel kann man über einen Grat weitergehen zum Heimgarten auf 1790m. Das ergibt zusammen eine schöne Berg Panorama-Wanderung. Allerdings sind die Tage sehr kurz im November, ob ich es noch im Hellen zum Parkplatz geschafft hab, könnt ihr in dem Video sehen:

23. September 2017
von Alex
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Hochstaufen über Steinerne Jager

Eine geile Tour, die ich inzwischen schon zum dritten Mal gegangen bin. Vom Hochstaufen aus hat meinen einen atemberaubendem Blick auf Bad Reichenhall. Schon der Normalweg nach oben hat einiges zu bieten. Wer es etwas anspruchsvoller mag steigt über den Steinerne Jager auf. Beim Steinerne Jager handelt es sich um einen Alpinen Klettersteig ohne Sicherung im Schwierigkeitsgrad UIAA I bis I+. Die Markierungen scheinen neu gepinselt zu sein, bei meinen ersten zwei Touren waren die etwas schwieriger zu erkennen.

Es macht einfach einen riesigen Spass da hoch zu klettern. Rein technisch sehr einfach, aber teilweise halt exponiert. Wer aber schindelfrei ist, wird hier einfach nur Fun haben. Oben wartet das Staufenhaus (auch Bad Reichenhaller Haus genannt) auf einen. Ein super liebes Wirtspärchen sorgt sich da um seine Gäste. Das Staufenhaus kann übrigens über normalen Wege nicht beliefert werden, sondern bekommt alles per Helikopter. Wer dort übernachten möchte, bekommt einen wahnsinns Sonnenaufgang, muss aber auf jeden Luxus verzichten. Ich zitiere die Wirtin: „Dusche gibts keine, aber kein Problem, wir stinken hier alle“.

Und warum die Tour beinahe gescheitert ist, das erfahrt ihr im Video:

13. August 2017
von Alex
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Vilsalpsee über das Gaishorn auf Rauhorn

Für das Wandern und für das Klettern gibt es verschiedene Schwierigkeitsskalen. Beim Wandern orientiert man sich hier häufig an der SAC Skala. Um die Schwierigkeit beim Kletten zu beschreiben wird meist die UIAA Skala zur Hand genommen.

UIAA II bedeutet, dass man mit der 3-Punkt-Haltung vertraut sein muss. UIAA III ist das, was wirklich erfahrene und geübte Kletterer noch Freesolo gehen können (sollten).  Häufig wird Freeclimbing mit Freesolo verwechselt. Beim Freeclimbing klettert man gesichert am Seil, man benutzt aber außer dem Fels keine Hilfsmittel. Beim Freesolo klettern, geht man dagegen völlig ohne Sicherung. Fehler sind beim Freesolo-Klettern daher meist unverzeihlich.

Um auf das Rauhorn zu kommen, spricht man beim Wandern von T5 (Anspruchsvolles Alpinwandern), oder um zur UIAA Skala zurückzukehren, von der Schwierigkeit UIAA II.

Für Andy und mich bedeutet das also zum ersten Mal ein ganz neues Abenteuer. Es geht Freesolo auf das Rauhorn. Das dazugehörige Video könnt ihr hier sehen:

 

22. Juli 2017
von Alex
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Cima Rocca – Die Zeitreise

Auf dem Via dell’Amicizia hatten Andy und ich ein Pärchen kennengelernt mit denen wir nachher noch zusammen ein Bierchen getrunken haben. Dabei haben wir den Tip bekommen den Cima Rocca Klettersteig zu gehen. Den hatten wir zwar auf der Liste, aber als ehrer einfachen Steig, daher war es nicht unserer Favorit.
Der Steig hat aber dennoch etwas ganz besonderes, man klettert Quasi in Mitten einer alten Befestigungs- und Bunkeranlage aus dem 1. Weltkrieg. Also History pure. Das alleine zu sehen, hätte sich schon gelohnt, es ging aber auch Minutenlang durch einen finsteren Stollen. Natürlich waren unsere Kameras am Start:

20. Juli 2017
von Alex
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Via dell’Amicizia – Die Leiterschlacht

Die erste Kletteraction am Gardasee. Via dell’Amicizia. Auf diesen Steig geht es Leiter, um Leiter nach oben. Die längste Leiter soll ca. 70m lang sein. Sicherlich es gibt schlimmeres als Leitern auf einen Klettersteig, aber einige Wochen zuvor wollten wir den Grünstein über die Räuberleiter besteigen. Diese Leitern sind E/D von Schwierigkeite, weil sie in einem Überhang gehen. Dazu kommt, dass man im Überhang sein Klettersteigset umklinken und sein Gewicht dann mit einer Hand im Überhang halten muss.

Nach der ersten Leiter hatte ich da kein gutes Gefühl mehr, der Kraftaufwand war für mich enorm. Das würde vielleicht 2-3 Mal gut gehen, aber der Steig hat viele solcher Stellen und da der Grünstein keinen Notausstieg besitzt, hab ich mich für einen Abbruch entschlossen.

Sowas vergisst man nicht. Auch wenn die Leitern auf dem Via dell’Amicizia keinen Überhang haben, flatterten meine Nerven schon unten am Einstieg. Die erste lange Leiter hab ich mich quasi nur noch nach oben gezittert. Erst nach einer ganzen Zeit auf den Steig, beruhigten sich meine Nerven. Das Video dazu könnt ihr euch ansehen:

18. Juli 2017
von Alex
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Monte Baldo Überschreitung zur Cima Valdritta Spitze

Ein entspannter Camping Urlaub am Gardasee sollte es werden. Die erste entspannte Wandertour wurde gleich zu einer ausgewachsenen Gipfelüberschreitung. Der Höchste Berg des Garadsee Gebirges ist der Monte Baldo. Wir wandern also bis zu dem Punkt wo auch die Seilbahn hinfährt und stellten fest, dass ist nicht der Höchste Punkt. Der nächste Gipfel ist höher. Gipfel, für Gipfel, für Gipfel haben wir uns bis zur zur Cima Valdritta Spitze durchgeschlagen. Welcher tatsächlich der höchste Punkt des Monte Baldos, den nur wenige Touristen sehen. Was wir alles auf der Überschreitung erlebt haben, könnt ihr in diesem Video sehen.