wusaa.de

Das Lauf- & Outdoor-Blog!

14. April 2018
von alex
Keine Kommentare

Drachenwand-Klettersteig

In unsere Whatsapp-Gruppe wurde mal wieder wild diskutiert, was können wir bei diesem überraschend geilen Wetter im April starten. Immerhin über 26 Grad im Flachland, aber in den Höhenlagen noch Schnee ohne Ende, ich verweis da mal an den vorherigen Blogartikel.

Unser fränkischer Höhen-Glück-Steig stand natürlich weit vorne. Den Höhen-Glück-Steig sind wir aber alle schon mehr als einmal gangen. Andy zog auf einmal den Jocker aus der Tasche: Die Drachenwand, Österreich. Auf 1.060m sollte es schneelos sein, das Bergwetter dort sagte Sonne bei 24 Grad voraus. Der Steig hat eine leichtere Route Schwierigkeitsgrad C und einmal eine Route D und war gen Osten zur Sonne gelegen. Da ist für alle was dabei und Sonne garantiert.

Für mich klingelte der Wecker um 4 Uhr, Katharina und Stephan waren da schon seit 2 Stunden unterwegs. Sammelpunkt war in Fürth und Abfahrt dann um 5 Uhr Richtung Österreich.

Es wurde eine sonnige, spannende und luftige Tour. Luftig damit meine ich, dass man selbst auf 1.060m seinen Popo 400m über den Abgrund halten kann. Ich denke eines der besten Videos, seht selbst:

 

30. März 2018
von alex
1 Kommentar

Osterwanderung auf den Wank im Schnee

Die erste Bergtour 2018. Mein Handy klingelt und Andy sagt, ich hab Samstag Zeit, lass uns in die Berge. Kein einfaches Unterfangen Ende März. Viele Hütten haben im März nach der Ski Saison ihre verdiente Pause bis Mai. Viele Berge sind aufgrund der Schneemassen nur was für Skitourengänger und der Lawinenwarnbericht sah auch alles andere als gut aus.

Erste Idee, Partnachklamm und Eckbauer. Der Eckbauer liegt nur auf gut 1200m. Die Partnachklamm ist aber zur Zeit tageweise wegen Eisschlag gesperrt und beim Eckbauer gab es einen Abgang, deswegen ist der Weg komplett gesperrt. Auf einem offiziell gesperrten Weg einzusteigen, klingt für mich nach dem Anfang einer Story, welcher mit der Bergrettung endet. Ich suche also weiter im Internet und in meiner Wanderliteratur nach Zielen.

Jede Idee checkte ich sofort gegen den Lawinenwarnbericht. Dann hab ich noch nach aktuelles Infos gesucht. Da hilft Facebook, in einschlägigen Gruppen reicht eine Suche nach dem Berg und man findet sofort jemanden, der die Route vor ein paar Tagen gegangen ist.

Ich hatte uns ein Ziel rausgepickt. Die Tour ist machbar, sagen mir Leute, die ich nicht kenne aus Facebook.  Der Lawinenwarnbericht sagt mir das Risiko ist mittel. Aus Erfahrungen weiß ich, die Hüttenwirte vor Ort wissen es meist am Besten. Also kontaktiere ich die Hütte und frag auch da nochmal nach den Bedienungen. Grünes Licht auf gehts auf den Wank.

Unser erster Stop führte uns zur Esterbergalm, wo wir schon vor 4 Jahren einmal waren. Alles sehr herzlich dort, man fühlt sich sofort wohl. Wir fragten natürlich wie wir am besten auf den Wank kommen, und bekamen gleich eine bessere Route vorgeschlagen. Unsere ursprünglich geplante Route wäre wohl sehr spannend geworden, aber seht selbst:

Weitere Links:
Bergwetter vom DAV

Lawinenwarnungen
https://www.lawinenwarndienst-bayern.de
https://lawine.tirol.gv.at/home/uebersicht/

Bei dieser Tour wurden wir herzlich und lecker versorgt:
Esterbergalm

Wankhaus
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/bewirtschaftete-huette/wankhaus/7242162/
https://www.facebook.com/Wankhaus/

4. November 2017
von alex
Keine Kommentare

Klassiker: Herzogstand der Münchner Hausberg

Fast 74 km entfernt von München liegt der Münchner ihr Hausberg, der Herzogstand. Der Herzogstand liegt wunderschön zwischen Walchensee und Kochelsee. Ich kann die Münchner verstehen, warum sie soweit fahren. Das Panorama ist herrlich.

Der Wetterbericht sagte Kaiserwetter und das mitten im November. Klar auf den 2.000 liegt schon Schnee, aber in den Voralpen konnten wir tatsächlich noch im T-Shirt gehen. Die Sonne ist in den Bergen immer kräftiger. Auf über 1700m liegt der Herzogstand, der auch per Seilbahn zu erreichen ist. Von dem Gipfel kann man über einen Grat weitergehen zum Heimgarten auf 1790m. Das ergibt zusammen eine schöne Berg Panorama-Wanderung. Allerdings sind die Tage sehr kurz im November, ob ich es noch im Hellen zum Parkplatz geschafft hab, könnt ihr in dem Video sehen:

23. September 2017
von alex
Keine Kommentare

Hochstaufen über Steinerne Jager

Eine geile Tour, die ich inzwischen schon zum dritten Mal gegangen bin. Vom Hochstaufen aus hat meinen einen atemberaubendem Blick auf Bad Reichenhall. Schon der Normalweg nach oben hat einiges zu bieten. Wer es etwas anspruchsvoller mag steigt über den Steinerne Jager auf. Beim Steinerne Jager handelt es sich um einen Alpinen Klettersteig ohne Sicherung im Schwierigkeitsgrad UIAA I bis I+. Die Markierungen scheinen neu gepinselt zu sein, bei meinen ersten zwei Touren waren die etwas schwieriger zu erkennen.

Es macht einfach einen riesigen Spass da hoch zu klettern. Rein technisch sehr einfach, aber teilweise halt exponiert. Wer aber schindelfrei ist, wird hier einfach nur Fun haben. Oben wartet das Staufenhaus (auch Bad Reichenhaller Haus genannt) auf einen. Ein super liebes Wirtspärchen sorgt sich da um seine Gäste. Das Staufenhaus kann übrigens über normalen Wege nicht beliefert werden, sondern bekommt alles per Helikopter. Wer dort übernachten möchte, bekommt einen wahnsinns Sonnenaufgang, muss aber auf jeden Luxus verzichten. Ich zitiere die Wirtin: „Dusche gibts keine, aber kein Problem, wir stinken hier alle“.

Und warum die Tour beinahe gescheitert ist, das erfahrt ihr im Video:

13. August 2017
von alex
Keine Kommentare

Vilsalpsee über das Gaishorn auf Rauhorn

Für das Wandern und für das Klettern gibt es verschiedene Schwierigkeitsskalen. Beim Wandern orientiert man sich hier häufig an der SAC Skala. Um die Schwierigkeit beim Kletten zu beschreiben wird meist die UIAA Skala zur Hand genommen.

UIAA II bedeutet, dass man mit der 3-Punkt-Haltung vertraut sein muss. UIAA III ist das, was wirklich erfahrene und geübte Kletterer noch Freesolo gehen können (sollten).  Häufig wird Freeclimbing mit Freesolo verwechselt. Beim Freeclimbing klettert man gesichert am Seil, man benutzt aber außer dem Fels keine Hilfsmittel. Beim Freesolo klettern, geht man dagegen völlig ohne Sicherung. Fehler sind beim Freesolo-Klettern daher meist unverzeihlich.

Um auf das Rauhorn zu kommen, spricht man beim Wandern von T5 (Anspruchsvolles Alpinwandern), oder um zur UIAA Skala zurückzukehren, von der Schwierigkeit UIAA II.

Für Andy und mich bedeutet das also zum ersten Mal ein ganz neues Abenteuer. Es geht Freesolo auf das Rauhorn. Das dazugehörige Video könnt ihr hier sehen:

 

22. Juli 2017
von alex
Keine Kommentare

Cima Rocca – Die Zeitreise

Auf dem Via dell’Amicizia hatten Andy und ich ein Pärchen kennengelernt mit denen wir nachher noch zusammen ein Bierchen getrunken haben. Dabei haben wir den Tip bekommen den Cima Rocca Klettersteig zu gehen. Den hatten wir zwar auf der Liste, aber als ehrer einfachen Steig, daher war es nicht unserer Favorit.
Der Steig hat aber dennoch etwas ganz besonderes, man klettert Quasi in Mitten einer alten Befestigungs- und Bunkeranlage aus dem 1. Weltkrieg. Also History pure. Das alleine zu sehen, hätte sich schon gelohnt, es ging aber auch Minutenlang durch einen finsteren Stollen. Natürlich waren unsere Kameras am Start: