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Das Lauf- & Outdoor-Blog!

26. Mai 2018
von alex
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Danke liebe Techniker Krankenkasse

Heute mal kein Video, sondern einfach mal ein Lob an meine Krankenkasse. Ich bin bei der Techniker und bisher gab es nie etwas zu beanstanden. Im Normalfall geht man zum Arzt und der rechnet mit der Kasse ab. Das passiert alles im Hintergrund und da sind wohl alle Krankenkassen gleich.

Dann haben mich zwei Sachen total positiv überrascht, ja sogar begeistert.

Ein Zahn von mir brauchte eine Krone, da er zu zerbrechen drohte, musste es schnell gehen. Ich per Handy-App den Heil- und Kostenplan fotografiert und abgeschickt und per Post hinterher. Tags drauf bekam ich einen Anruf. Der HKP kann per App nicht genehmigt werden, man braucht das Original. Darauf hab ich den Fall kurz geschildert und der nette Herr am Telefon verstand sofort die Dringlichkeit. Er wolle mit der Sachbearbeiterin kurz Rücksprache nehmen und würde sich bei mir melden. 

Keine Stunde später bekam ich einen Rückruf. Der HKP wird genehmigt, meine Zahnärztin wurde bereits telefonisch und per Fax über die Vorabgenehmigung informiert. Saubere Sache.

Die zweite Geschichte, betrifft das Bonus-Programm der TK. Da kann man Punkte sammeln, auch wieder über die HandyApp. Foto des Fitnessstudiovertrages -> Punkte. Zahnkontrolle Foto vom BonusHeft -> Punkte. Zugriff auf den Schrittzähler des Handys erteilt und 10 Wochen lang 60000 Schritte pro Woche gemacht -> Punkte.

Sehr nett dachte ich, dann löse ich die mal ein. Zur Auswahl stand 35 Euro in bar oder 70 Euro Gesundheitsdividende. Die Dividende ist steuerfrei und nach den Bedingungen heißt es, dass man sich auch Sportausrüstung erstatten lassen kann. Gut also wählte ich die Dividende und reichte eine Rechnung für neue Kletterschuhe ein, auch wieder per Foto über die App. Und was soll ich sagen… wird erstattet. Meine neuen Kletterschuhe sind sponsert bei TK.

Danke liebe Techniker.

18. Mai 2018
von alex
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Bergtour auf die Kramerspitz

Das letzte Wochenende war nicht das optimale Bergwetter, es gab eine gewisse Gewitterneigung. Da wir Mai haben ist immer noch mit Altschneefeldern zu rechnen. Also war klar definitiv keine Tour oberhalb von 2000m. Vorgeschlagen hat mein Kumpel Stefan die Tour auf den Kramer. 

Der Kramer oder auch die Kramerspitz liegt im Wettersteingebirge bei Garmisch-Partenkirchen aber abseits der Hotspots wie Zugspitze und Alpspitze. Da der Kramer kein Gipfel ist den man nebenher mitnehmen kann, sondern eine eigene Tagestour ist, wird er wesentlich seltenen begangen.

Völlig zu unrecht, denn man hat ständig den Ausblick, das Panorama auf die Zugspitze und Alpspitze und den Jubiläumsgrat. Auf den Kramer gibt es von Garmisch eigentlich zwei Routen, den einen würde ich als Bergwanderung beschreiben, die andere Route, das ist schon Bergsteigen. Verbindet man beide, hat man eine schönes Abenteuer.

Unserer Aufstieg wurde zur kleinen Kraxelei im I. Grad und mit den Altschneefelder würde es auch wesentlich anspruchsvoller als ursprünglich vermutet. Es war wieder ein echtes Bergabenteuer.

3. Mai 2018
von alex
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Tour auf den kleinen und großen Jenner beim Königssee

Am letzten Wochenende vor dem Mai war Kaiserwetter mit 28 °C Grad vorausgesagt. Da wurde es natürlich Zeit, dass Andy und ich dem Königssee mal wieder einen Besuch abstatten. 

Da die Jennerbahn gerade erneuert wird, war es für uns eine gute Gelegenheit einmal diesen Gipfel einen Besuch abzustatten, bevor der Massentourismus einsetzt, immerhin soll die neue Jennerbahn 400 Personen pro Stunde befördern können. Ich finde es gut, dass jeder die Berge erleben kann, aber bevorzuge doch etwas weniger Leute am Berg.

Geplant war eigentlich über den Schützenklettersteig den kleinen Jenner vorweg zu nehmen, aber dazu kam es nicht, denn der Steig war geschlossen und in einen gesperrten Steig einzusteigen kann niemals eine gute Idee sein.

Pures Bergpanorama gab es trotz Jennerbahnbaustellen trotzdem, schließlich bewegten wir uns zwischen dem Königssee, den König Watzmann und dem Hohen Brett. Zum Abschluss sind wir bei der abseitsgelegen Königsbachalm eingekehrt.

Ich liebe die Berchdesgadener Alpen.

Wenn ihr das ganze Abenteuer miterleben wollt, schaut euch doch das Video an.

 

Weitere tolle Fotos von Andy findet ihr übrigens unter:

http://www.eyeem.com/u/andyhenn

Bergwetter vom DAV

https://www.alpenverein.de/DAV-Services/Bergwetter

Toureplanung

https://www.alpenvereinaktiv.com/de/

Touristik Berchdesgaden

https://www.berchtesgaden.de/

14. April 2018
von alex
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Drachenwand-Klettersteig

In unsere Whatsapp-Gruppe wurde mal wieder wild diskutiert, was können wir bei diesem überraschend geilen Wetter im April starten. Immerhin über 26 Grad im Flachland, aber in den Höhenlagen noch Schnee ohne Ende, ich verweis da mal an den vorherigen Blogartikel.

Unser fränkischer Höhen-Glück-Steig stand natürlich weit vorne. Den Höhen-Glück-Steig sind wir aber alle schon mehr als einmal gangen. Andy zog auf einmal den Jocker aus der Tasche: Die Drachenwand, Österreich. Auf 1.060m sollte es schneelos sein, das Bergwetter dort sagte Sonne bei 24 Grad voraus. Der Steig hat eine leichtere Route Schwierigkeitsgrad C und einmal eine Route D und war gen Osten zur Sonne gelegen. Da ist für alle was dabei und Sonne garantiert.

Für mich klingelte der Wecker um 4 Uhr, Katharina und Stephan waren da schon seit 2 Stunden unterwegs. Sammelpunkt war in Fürth und Abfahrt dann um 5 Uhr Richtung Österreich.

Es wurde eine sonnige, spannende und luftige Tour. Luftig damit meine ich, dass man selbst auf 1.060m seinen Popo 400m über den Abgrund halten kann. Ich denke eines der besten Videos, seht selbst:

 

30. März 2018
von alex
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Osterwanderung auf den Wank im Schnee

Die erste Bergtour 2018. Mein Handy klingelt und Andy sagt, ich hab Samstag Zeit, lass uns in die Berge. Kein einfaches Unterfangen Ende März. Viele Hütten haben im März nach der Ski Saison ihre verdiente Pause bis Mai. Viele Berge sind aufgrund der Schneemassen nur was für Skitourengänger und der Lawinenwarnbericht sah auch alles andere als gut aus.

Erste Idee, Partnachklamm und Eckbauer. Der Eckbauer liegt nur auf gut 1200m. Die Partnachklamm ist aber zur Zeit tageweise wegen Eisschlag gesperrt und beim Eckbauer gab es einen Abgang, deswegen ist der Weg komplett gesperrt. Auf einem offiziell gesperrten Weg einzusteigen, klingt für mich nach dem Anfang einer Story, welcher mit der Bergrettung endet. Ich suche also weiter im Internet und in meiner Wanderliteratur nach Zielen.

Jede Idee checkte ich sofort gegen den Lawinenwarnbericht. Dann hab ich noch nach aktuelles Infos gesucht. Da hilft Facebook, in einschlägigen Gruppen reicht eine Suche nach dem Berg und man findet sofort jemanden, der die Route vor ein paar Tagen gegangen ist.

Ich hatte uns ein Ziel rausgepickt. Die Tour ist machbar, sagen mir Leute, die ich nicht kenne aus Facebook.  Der Lawinenwarnbericht sagt mir das Risiko ist mittel. Aus Erfahrungen weiß ich, die Hüttenwirte vor Ort wissen es meist am Besten. Also kontaktiere ich die Hütte und frag auch da nochmal nach den Bedienungen. Grünes Licht auf gehts auf den Wank.

Unser erster Stop führte uns zur Esterbergalm, wo wir schon vor 4 Jahren einmal waren. Alles sehr herzlich dort, man fühlt sich sofort wohl. Wir fragten natürlich wie wir am besten auf den Wank kommen, und bekamen gleich eine bessere Route vorgeschlagen. Unsere ursprünglich geplante Route wäre wohl sehr spannend geworden, aber seht selbst:

Weitere Links:
Bergwetter vom DAV

Lawinenwarnungen
https://www.lawinenwarndienst-bayern.de
https://lawine.tirol.gv.at/home/uebersicht/

Bei dieser Tour wurden wir herzlich und lecker versorgt:
Esterbergalm

Wankhaus
https://www.alpenvereinaktiv.com/de/bewirtschaftete-huette/wankhaus/7242162/
https://www.facebook.com/Wankhaus/

4. November 2017
von alex
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Klassiker: Herzogstand der Münchner Hausberg

Fast 74 km entfernt von München liegt der Münchner ihr Hausberg, der Herzogstand. Der Herzogstand liegt wunderschön zwischen Walchensee und Kochelsee. Ich kann die Münchner verstehen, warum sie soweit fahren. Das Panorama ist herrlich.

Der Wetterbericht sagte Kaiserwetter und das mitten im November. Klar auf den 2.000 liegt schon Schnee, aber in den Voralpen konnten wir tatsächlich noch im T-Shirt gehen. Die Sonne ist in den Bergen immer kräftiger. Auf über 1700m liegt der Herzogstand, der auch per Seilbahn zu erreichen ist. Von dem Gipfel kann man über einen Grat weitergehen zum Heimgarten auf 1790m. Das ergibt zusammen eine schöne Berg Panorama-Wanderung. Allerdings sind die Tage sehr kurz im November, ob ich es noch im Hellen zum Parkplatz geschafft hab, könnt ihr in dem Video sehen: